Aktuelle Publikationen

  • Studentisches Magazin „Bis morgen“ (Universität Hildesheim) – kostenlos bestellbar
    Was wird morgen sein und wie sieht der Blick in die Zukunft aus kulturwissenschaftlicher Perspektive aus?
    Im Rahmen des Projekts „GROSSE erwartungen. Zukunftsdiskurse aus Sicht der Kulturwissenschaften und ästhetischer Praxis“ an der Universität Hildesheim und unter der Leitung von Johannes Ismaiel-Wendt, entstand in zwei Semestern das Magazin „Bis Morgen“.
    Sonja Eismann und Ulla Heinrich vom Missy Magazine, dem Magazin für Pop, Politik und Feminismus, unterstützten die Studierenden beim Verfassen der Texte und brachten wertvolle Erfahrungswerte in den Entstehungsprozess ein.
    Wer über große und kleine Zukunftsvisionen nachdenkt, kann das Magazin mit einigen Klicks und in weniger als einer Minute unter folgendem Link bis 17.06.2021: <https://seu2.cleverreach.com/f/294863-295126>
    Nach dem 17.06. kann das Magazin – ebenfalls kostenlos – über den Universitätsverlag Hildesheim bestellt werden: verlag@uni-hildesheim.de
    Im Magazin „Bis Morgen“ finden sich Impulse aus der kulturellen, künstlerischen und ästhetischen Praxis und konkrete Denkanstöße darüber, wie die Zukunft aktiv und kreativ gestaltet werden kann. Es wird deutlich, dass Zukunftsvisionen und ihre Erwartungen ganz unterschiedlich aussehen können:
    Welche Genderfragen wirft Künstliche Intelligenz auf?
    Wie sehen inklusive Kulturbetriebe aus?
    Wie geht es mit der Clubkultur weiter?
    Und was treibt eigentlich Hildesheimer Kultur-Studierende in ihrem Projektsemester zum Thema „Große Erwartungen“ so um – mitten in einer weltweiten Pandemie?

  • Material Image. Affordances as a New Approach to Visual Culture Studies, ed. by E. Günther, M. Sauer [special issue #7, Art Style, Art & Culture International Magazine], New York, São Paulo, 03/2021: <https://artstyle.international/issue-7>
    This special issue on affordances bases on the thesis, that all natural and artificial things inhere affordances that appeal to our cognitive system, and thus invite us to look at them, perceive them, think about them, interpret them, and use them. The concept roots in the studies of the American psychologist James J. Gibson from the 1960s. According to him, „things“ offer a certain range of possible activities depending on their form, time patterns, and material qualities, thus becoming part of human-thing-interactions. However, affordances can also be culturally trained. This aspect has been intensively discussed subsequently within different disciplines (e.g., Social Sciences, Design Studies). But only recently the concept has received attention in the field of Visual Culture Studies especially by archaeological scholarship.
    As the articles of this special issue show, this approach is now gaining momentum in a broad range of image- and object-related disciplines. It may not surprise that the authors’ perspectives on images and objects vary widely within the issue. However, thanks to the use of affordances as a theoretical and/or methodological tool, they all contribute to fundamental questions of perceiving, receiving, understanding, as well as interpreting, and acting with sensuously present culture.

  • Dominik Gerst, Maria Klessmann und Hannes Krämer (Hg.): Handbuch Grenzforschung
    In 30 Beiträgen gibt das erste deutschsprachige Handbuch zur Grenzforschung einen Überblick über zentrale theoretische und empirische Zugänge zu Grenzen und Grenzziehungen. Das Buch umfasst sowohl historische, methodologische und theoretische Grundlagen sowie ausgewählte konzeptionelle Perspektiven und gibt Anstöße wie neue Impulse für die gegenwärtige Diskussion um eine Erforschung von Grenzen. Das Buch ist im Open Access erhältlich unter: <https://doi.org/10.5771/9783845295305>

  • Insa Härtel (Hg.): Reibung und Reizung: Psychoanalyse, Kultur und deren Wissenschaft
    Psychoanalytische Forschung hat zur Herausbildung von Kulturwissenschaften westlichen Zuschnitts beigetragen, und sie ist selbst Gegenstand kulturwissenschaftlicher Analysen geworden. Der vorliegende Band beleuchtet nun Formen und Anordnungen dieses Zusammenwirkens.
    Gefragt wird nach möglichen Berührungs-, Reibungspunkten oder -flächen, Zwischen- und Grenzbereichen oder sonstigen Gebilden zwischen den Disziplinen, Herangehensweisen, Methoden.
    Beiträge von: Janina Faber, Lilli Gast, Andreas Gehrlach, Olaf Knellessen, Juliet Flower MacCannell, Alice Pechriggl, Robert Pfaller, Sonja Witte; sowie:  Gloria von Bronewski, Thomas Disselkamp, Karin Harrasser, Lutz Krüger, Peter Schneider, Nora Sdun; dazu: Zeichnungen von Kyung-hwa Choi-ahoi/Joy Ahoi.
    Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Verlags: <http://www.textem.de/haertel-reibung-reizung.html>

  • Anna Schober und Brigitte Hipfl (Hg.): Wir und die Anderen: Visuelle Kultur zwischen Aneignung und Ausgrenzung
    Das Verhältnis von Selbst und Anderem ist in den letzten Jahren zum Gegenstand eines pluralen Forschungsfeldes in Kulturwissenschaften, Philosophie, Literatur- und Bildwissenschaften geworden. In den prägenden Bildmedien unserer Zeit werden laufend Selbst- und Fremdbilder konfiguriert, emotional aufgeladen und in Umlauf gebracht. Zugleich werden Muster der Figuration des Anderen und Fremden in Medien visueller Populärkultur und der Bildenden Kunst aber auch herausgefordert und reflektiert.
    Der Band „Wir und die Anderen“ setzt genau an dieser Schnittstelle an. In einer Reihe von Fallstudien werden visuell vermittelten Prozesse der Aneignung und Ausgrenzung verhandelt, es kommen aber auch der oder die Andere als ‚Zwischengestalten‘, als Figuren des Dritten, d. h. als ambivalente Positionen der Vermittlung ganz diverser Sichtweisen und emotionaler Antworten  in den Blick.
    Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Verlags: <https://www.halem-verlag.de/wir-und-die-anderen>

  • Themenheft „Identities and Methodologies of Border Studies: Recent Empirical and Conceptual Approaches“, herausgegeben von Christian Wille, Dominik Gerst und Hannes Krämer
    Die Border Studies haben in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen und einen spürbaren Entwicklungsschub erfahren. Dieser äußert sich in einer stärkeren Institutionalisierung, einer Ausdifferenzierung der Erkenntnisinteressen und einer an Prozessen interessierten konzeptionellen Neuorientierung. Wenig Aufmerksamkeit erfuhren jedoch bisher Fragen, wie Erkenntnisse produktiv miteinander verknüpft werden können und in welcher Weise die Border Studies mit anderen Wissenschaftsbereichen in Verbindung stehen.
    Genau hier setzt das Themenheft „Identities and Methodologies of Border Studies: Recent Empirical and Conceptual Approaches“ an, indem es einige der genannten Desiderata aufgreift und vielversprechende konzeptionelle und empirische Perspektiven der Grenzforschung bündeln, miteinander ins Gespräch bringen und Impulse für eine breitere Debatte über (inter-)disziplinäre Selbstverständnisse und methodologische Ausrichtungen in den Border Studies setzen will.
    Das von Christian Wille, Dominik Gerst und Hannes Krämer herausgegebene Themenheft steht als Open Access-Publikation zum Download bereit: <http://cbs.uni-gr.eu/index.php/de/border-studies/schwerpunkte/theorien-konzepte-begriffe/projekte/Identitäten-und-Methoden-BorderStudies>

  • Martina Sauer (ed.): On the Postmodern Age
    [Art Style, Art & Culture International Magazine, New York/Sao Paulo, Issue #6, 2020]: https://artstyle.international/issue-6/
    We live in the age of postmodernism. What does that mean? With this call for essays, we asked for proposals for a better understanding. At the same time, we were looking for posts that show how the arts have processed and are still processing the change from the modern to the postmodern selfconception of man, which has been described by philosophy since the 1950s to today. Eventually, you find contributions by Simone Kraft on architecture, Arianna Fantuzzi on self-portaits, Stephan Schmidt-Wulffen on visual arts, Anna Kristensson on design, Iris Laner on postmodern image-making, Martina Sauer on the deconstruction of the familiar, and Christiane Wagner on postmodern avatar.

  • Melanie Reichert (2020): Kultur in Stücken. Barthes, Brecht, Artaud
    Die Erschütterungen neuzeitlicher Gewissheitsordnungen haben das menschliche Selbst- und Weltverständnis in eine tiefe Krise gestürzt. Darauf antworten Bertolt Brecht und Antonin Artaud wie auch ihr Rezipient Roland Barthes mit einem Theater des Nichtverstehens – sowohl auf der Bühne wie auch im Text. Dieses Theater zeigt, dass Kultur in erster Linie ein ästhetisches System und daher immer ein riskanter Prozess ist. Melanie Reichert überführt die drei bisher vor allem literatur- und kunstwissenschaftlich gelesenen Autoren in einen kulturphilosophischen Diskurs über Philosophie, Theater und die Wiederentdeckung der Ambiguitätstoleranz nach dem Scheitern der Ideologiekritik.
    Transcript Verlag, Bielefeld 2020
    ISBN: 978-3-8376-5360-1
    258 Seiten, 40,00 Euro
    https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5360-1/kultur-in-stuecken/

  • Sofia Bempeza, Christoph Brunner, Katharina Hausladen, Ines Kleesattel, Ruth Sonderegger: Polyphone Ästhetik. Eine kritische Situierung (2020)
    Eine polyphone Ästhetik erwächst aus der Dringlichkeit und der Freude, mit verschiedenen Stimmen zu arbeiten und durch heterogene Positionen zu denken, ohne die Differenzen, die der Polyphonie immanent sind, zu neutralisieren. In diesem Sinne möchte das vorliegende Buch den selbstgerechten Autoritätsanspruch der westlichen Ästhetik unterwandern und produktiv verunsichern. Zugleich folgt es dem Begehren nach kollektiven Formen des sinnesbezogenen Denkens und Arbeitens.
    Seine Beiträge befassen sich mit so unterschiedlichen ästhetischen Dimensionen wie den (post-)kolonialen Implikationen der documenta 14 in Athen, dem Rassismus von Kants Ästhetik, kultureller Aneignung in der Popmusik, Dirty Aesthetics oder dekolonialer Affektivität, wobei auch ko-autor*innenschaftliche und kollektiv gegendisziplinäre Formen des Theoretisierens erprobt werden. Seine besondere Relevanz erweist der Band nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer zunehmend gewaltvollen Aneignung ästhetischer Praktiken und Theorien durch die (Neue) Rechte, der es klar entgegenzutreten gilt. In diesem Sinne impliziert Polyphonie ein politisches Sprechen, das seine Stärke darin findet, sich in seiner Positionierung angreifbar zu machen sowie in seiner ästhetischen Offenheit unabgeschlossen zu bleiben.
    transversal texts, Dezember 2019 
    ISBN 978-3-903046-24-5 
    178 Seiten, broschiert, 12,— €
    <https://transversal.at/books/polyphone-aesthetik>

  • Christian Wille, Birte Nienaber (Hrsg.) (2020): Border Experiences in Europe. Everyday Life – Working Life – Communication – Languages (Border Studies. Cultures, Spaces, Orders, Vol. 1). Baden-Baden, Nomos. Open Access <https://doi.org/10.5771/9783845295671>
    Zusammenfassung: Seit einem Jahrzehnt stehen Grenzen in Europa wieder auf der politischen Agenda. Die Grenzforschung hat darauf reagiert und schlägt neue Wege ein, um Grenzen zu denken und zu untersuchen. Das Buch folgt dieser Entwicklung und macht eine Perspektive stark, die sich für Lebenswirklichkeiten interessiert und die alltagskulturelle Erfahrung der Grenze in den Blick rückt. Die Autor_innen rekonstruieren solche Erfahrungen im Kontext verschiedener Migrations- und Mobilitätsformen sowie Sprachkontaktsituationen und sind sensibel für die Gestaltungsspielräume der Akteure. Auf diese Weise werden alltagskulturelle Gebrauchs- bzw. Aneignungsstrategien von Grenzen als höchst unterschiedliche Erfahrungen der Grenze empirisch herausgearbeitet. Die Leser des Bands bekommen Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Grenzforschung und in Lebenswirklichkeiten in Europa, in denen Grenzen relevant (gemacht) werden. Mit Beiträgen von Christian Wille, Birte Nienaber, Carsten Yndigegn, Isabelle Pigeron-Piroth, Rachid Belkacem, Ursula Roos, Elisabeth Boesen, Ariela House, Ignacy Jóźwiak, Corinne Martin, Erika Kalocsányiová, Xosé-Afonso Álvarez, Konstanze Jungbluth, Florian Dost, Nicole Richter, Dominik Gerst
    Abstract: For a decade now, borders in Europe have been back on the political agenda. Border research has responded and is breaking new ground in thinking about and exploring borders. This book follows this development and strengthens a perspective that is interested in life realities and that focuses on everyday cultural experiences of borders. The authors reconstruct such experiences in the context of different forms of migration and mobility as well as language contact situations and are sensitive to the freedom of the participants. In this way, they empirically identify everyday cultural usage or appropriation strategies of borders as vastly different experiences of borders. The readers of this volume will gain insights into current developments in border research and liefe realities in Europe where borders are (made) relevant. With contributions by Christian Wille, Birte Nienaber, Carsten Yndigegn, Isabelle Pigeron-Piroth, Rachid Belkacem, Ursula Roos, Elisabeth Boesen, Ariela House, Ignacy Jóźwiak, Corinne Martin, Erika Kalocsányiová, Xosé-Afonso Álvarez, Konstanze Jungbluth, Florian Dost, Nicole Richter, Dominik Gerst

  • Gerne möchten wir Sie auf die aktuell erschienene Veröffentlichung „Kulturindikatoren | kompakt 2019“ aufmerksam machen. In der Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sind ausgewählte Kennzahlen aus dem Projekt „Bundesweite Kulturstatistik“ in kompakter Form zusammengefasst. Das Projekt wurde in Auftrag gegeben von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie von der Kultusministerkonferenz (KMK). Die Kennzahlen geben Auskunft über Kulturausgaben, über ausgewählte kulturelle Angebote und die Kulturnutzung sowie über die kulturelle Ausbildung und den Kulturarbeitsmarkt im Ländervergleich. Die digitale Version der Publikation können Sie unter https://www.statistikportal.de/de/bildung-und-kultur kostenfrei herunterladen.

  • Anna Schober (Hg.) (2019): Popularisation and Populism in the Visual Arts. Routledge. Verlagsseite der Publikation, Cover
    Das Buch untersucht die bildlichen Figurationen, ästhetischen Stile und visuellen Taktiken, durch welche visuelle Kunst und populäre Kultur versuchen an „uns alle“ anzusprechen. Wissenschaftler/innen aus verschiedenen europäischen Ländern diskutieren aus interdisziplinärer Perspektive eine zentrale Figur, welche diese Praktiken ins Spiel bringen: nämlich „the everybody“. Die Beiträge fokussieren sich auf die Operationen und Genealogien der Popularisierung und Kommunikationspraktiken – welche populistische Formen annehmen können – in zeitgenössischen Demokratien. Auch adressiert werden die Ambivalenzen der Anziehungskraft, beispielsweise die Arten und Weisen in welcher visuelle Schöpfungen sowohl Verlangen als auch Hass evozieren können, zur Identifikation einladen können oder Zurückweisung produzieren können und sowohl Mimikri- als auch Konversionsprozesse auslösen können.

  • Andreas Langenohl und Anna Schober (Hg.) (2016): Metamorphosen von Kultur und Geschlecht: Genealogien, Praktiken, Imaginationen. Paderborn: Wilhelm Fink. Inhaltsverzeichnis und Bestellschein

  • Das Buch von Doris Bachmann-Medick „Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Reinbek: Rowohlt, 5. Aufl. 2014“ ist in einer völlig neubearbeiteten, aktualisierten und ins Englische übersetzten Ausgabe erschienen: Cultural Turns: New Orientations in the Study of Culture. Berlin/Boston: De Gruyter 2016. ISBN 978-3-11-040297-1 (29,95 Euro)