Veranstaltungen / Tagungen / Call for Papers

  • [CfP] „Völkerschau-Objekte“ am ZKFL Lübeck
    Vom 27. bis 29. Oktober 2020 findet am Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Völkerschau-Objekte“ statt. Besonderes Interesse gilt dabei Fragen nach der Provenienz und der indigenen Agency, die solche Objekte reflektieren.
    Abstracts dafür können noch bis zum 1. September 2020 eingereicht werden. Alle weiteren Informationen und die vollständige Ausschreibung finden sich hier.

  • [NachwuchswissenschaftlerInnen] Call for Posters „Alles in Ordnung?“
    Im Rahmen der KWG-Jahreskonferenz „B/Ordering Cultures“ sind NachwuchswissenschaftlerInnen der Sozial- , Geistes- und Kulturwissenschaften im Bachelor-, Master- oder Promotionsstudium eingeladen, Ideen und erste Forschungen zum Verhältnis zwischen Ordnung und Unordnung – auch angesichts einer globalen Krise – als Poster vorzustellen.
    Abstracts dafür können noch bis zum 20. Juli 2020 eingereicht werden. Alle weiteren Informationen und die vollständige Ausschreibung finden sich online: <https://www.borderingcultures.org/post/call-for-posters-online>

  • [CfP] Sektion „Erben als Kulturtechnik“
    Auf dem Feld potenziell vererbbarer Artefakte agieren verschiedene AkteurInnen, die sich mit der Bestimmung und dem Erhalt von Kultur erbe befassen. Sie sind beteiligt an der Bildung, Tradierung und Veränderung historischer Narrative, die eine zentrale Rolle bei der Konstruktion sozialer Identitäten und kollektiver Erinnerungen spielen. In den hier aktiven, gesellschaftlichen Sphären – seien es politische, institutionelle wie „die Wissenschaft“ oder ExpertInnen-Gruppen wie ArchitektInnen und DenkmalpflegerInnen – bestehen unterschiedliche Normen, Gewohnheiten, Standards und Beziehungen, die den Umgang mit den Artefakten regeln und das komplexe Feld des Kulturerbes formen. Diese AkteurInnen ringen um die Selektion, Definition, ( kritische ) Theoretisierung und Verwaltung dessen, was als Kulturerbe benannt wird. Es ist ein Aushandlungsprozess, der zeigt: Kulture rbe wird „gemacht“ (heritage production).
    Für die Sektion „Erben als Kulturtechnik“ im Rahmen der Jahrestagung „Praktiken des Erbens“ (19.–20. November 2020) des DFG-Graduiertenkollegs „Identität und Erbe“ können noch bis zum 31. Juli 2020 Beitragsvorschläge eingereicht werden.
    Der vollständige CfP auf deutsch oder englisch findet sich online auf den Seiten des Kollegs: <www.identitaet-und-erbe.org>

  • [CfP] Sammelband „Sinn der Krise. Kulturwissenschaftliche Beobachtungen zur Covid-19-Pandemie“
     Die Covid-19-Pandemie bestimmt spätestens seit Bekanntgabe von Ausgangsbe-schränkungen im März 2020 nicht nur die politische und öffentliche Debatte, sondern sie verändert auch Selbstverständlichkeiten des Alltags. Sie wird als tiefgreifende Krise wahrgenommen – so tiefgreifend, dass schon jetzt von einer Zeit vor und einer Zeit nach Corona die Rede ist.
    Vor diesem Hintergrund strebt das Institut für Kulturwissenschaften einen Band zum „Sinn der Krise. Kulturwissenschaftliche Beobachtungen zur Covid-19-Pandemie“ an.
    Beitragsvorschläge aus dem gesamten interdisziplinären Spektrum der Kultur- und Sozialwissenschaften können noch bis 12. Juli 2020 eingereicht werden.
    Die vollständige Ausschreibung findet sich hier.

  • [CfP] Sammelband „Science Discourses in Cold War European Cinemas and Media“
    The editors are seeking contributions to this volume that aims to bring together trans- and interdisciplinary research on epistemic shifts and the history of knowledge during the Cold War with focus especially on scientific discourses as adapted in or critiqued by European media and its institutions. Above all, with this volume we aim to explore a range of methods and approaches from cultural studies, visual and material studies, to history of science and media studies, sociology, literary studies, political science, and anthropology.
    Deadline for abstracts: 1 July 2020
    For more information, please see the full CfP here.

  • [CfP] Beitragsaufruf für NachwuchswissenschaftlerInnen: „Kursbuch 203: Über/Leben“
    In einer eigenen Rubrik geben die Herausgeber des Kursbuchs jungen Nachwuchswissenschaftler / innen die Möglichkeit, eigene Zugänge und Reflektionen zum Thema „ÜberLeben“ im entsprechenden Kursbuch zu veröffentlichen. Die Form der Beiträge ist nachrangig – wichtig ist vor allem das gute Argument, die unerwartete Perspektive und ein innovativer Zugang zum Thema. Dabei ist es unerheblich, aus welcher Disziplin die Beiträge stammen.
    Frist für Einreichungen ist der 22. Juni 2020
    Die vollständige Ausschreibung findet sich hier.

  • [CfP] Autumn School: „Infrastructures of Sense|Making“ (05.-07.10.2020, Universität Konstanz)
    Contemporary modes of Teilhabe (participation) in media-infused environments unfold within material and bodily infrastructures as the ground for any form of sense|making. Infrastructures, far from being mere functional connections between entities or the conveyance of information, come to define the connective tissue between social, material, and aesthetic domains in digital cultures of the 21st century. Part and parcel of such an infrastructural shift are processes of data generation and its marketability, platform-based forms of organization of information, and knowledge, but also new relations between (mobile) interfaces, discursive frameworks, and human sense modalities where the boundaries between organic and technological spheres become more and more porous. It seems to be a critical moment to scrutinize the question whether and how human sense|making is related to, and thus collides with, the intra-sensing of various agencies and the infra-sensing of techno-material processes. Immanent to these material and processual operations are thus multiple couplings of sensing and sense|making, that is, between sensors, sensation and meaning. Instead of locating such sensuous and techno-sensory regimes and attached meaning structures in predefined places of power, such as institutions, the notion of infrastructure underlines what comes to pass as sensed or registered and the occurrence of meaning depends on dynamic processes of participation.
    How such emergent forms of Teilhabe occur with and through the sensuous materialities of infrastructures in order to yield meaningful effects defines the key concern of this autumn school. We conceive of participation as a process of infrastructuring with and through sensuous realms of the human and more-than-human, in order to generate different forms of sense|making. In these relational frameworks, inclusion and exclusion often are enmeshed with infrastructure operations, data generation/discrimination, and processing involving specific time economies. Drawing on research in new sensory technologies and their networked ecologies (aiming at, and being out, of control), new platforms for sensory agencies such a hearing aids, mobile media, temporalities of delay in infrastructural data curating such as online-streaming services, and the aesthetic dimensions of techno-political activism or militant art practices lie at the heart of the multi-layered conjunction between infrastructures and sense|making.
    Rather than presuming a clear divide between technological infrastructure and human user, or technical interfaces and the human body, the autumn school aims at emphasizing the affective, material, and often economically driven realities of contemporary sociotechnical systems in their capacities but also constraints for various politics of participation. We wish to engage early career researchers and postdocs from a wide range of fields, such as media studies, cultural studies, sociology, science studies, cultural anthropology, HCI, philosophy of technology, aesthetics, art theory, social movements research, and performance studies to explore the infrastructural dimensions of sense|making in their material, technological, embodied, economic, computational, affective, haptic, and operational dimensions.
    Successful completion of the autumn school can be awarded with 5 credits according to the European Credit Transfer System (ECTS). Credits will be awarded on the base of preparatory readings, 100 % (active) participation during the course, and impulse presentation.
    Please hand in a one-page paper on how questions of infrastructures and sense|making are central to your own work and research. Please send your paper and a short biographical note to mediale.teilhabe.kn@gmail.com by May 24, 2020. Please, feel free to direct any questions concerning the Autumn School to us.
    <https://mediaandparticipation.com/2020/03/06/infrastructures-of-sensemaking>

  • [CfA] „Konsumvergnügen. Die Populäre Kultur und der Konsum“, Sammelband
    Die Forschungsstelle Konsumkultur der Universität Hildesheim lädt zur Beteiligung an einem Sammelband mit dem Titel „Konsumvergnügen. Die Populäre Kultur und der Konsum“ ein.
    Das Buch wird von Dirk Hohnsträter und Stefan Krankenhagen herausgegeben und 2021 im Kulturverlag Kadmos erscheinen.
    Die Publikation widmet sich den hedonischen Seiten des Konsums und ihren ästhetischen Formen. In den Blick genommen wird der Erlebniswert des Konsums und mit ihm die Nähe von Unterhaltungs- und Konsumkultur. Denn dass Konsum immer auch auf vergnügliche, begeisterte oder gar frivol-karnevaleske Weise stattfindet, wird in der Forschung nach wie vor zu sehr ausgeblendet. Dabei sind die Schnittmengen beispielsweise zwischen Konsum und Pop oder Konsum und digitalen Bildkulturen nicht zu übersehen. Die Lebenswelt zahlreicher Verbraucher/innen ist nicht nur von der Grundversorgung und diese ergänzendem Statuskonsum geprägt. Vielmehr erweist sich ästhetisches Erleben als ein Kernmotiv des Konsumierens. Vom Drogeriemarkt bis zu YouTube: in der „joyful economy“ bilden sich vielfältige Allianzen aus Popkultur und Konsum heraus, und die Kommunikation über Konsum spielt sich immer mehr in neuen Kanälen (Stichwort „Influencer“) ab. Dazu zählt nicht zuletzt, dass der Konsum in popkulturellen Formaten auftritt und die Subjekte sich darin selbst als Konsumenten inszenieren und präsentieren (etwa bei Unboxing- oder Haulvideos und vergleichbaren Formaten).
    Die Beiträge können primär theoretisch, historisch oder gegenwartsanalytisch angelegt sein. Wir laden dazu ein, Vorschläge zu den folgenden oder verwandten Fragestellungen einzureichen: Wie hat sich das Verhältnis von Konsum und Populärer Kultur in der Moderne entwickelt? Welche ästhetischen Formen haben sich ausdifferenziert? Welche Verschiebungen in der Legitimierung und Valorisierung des hedonischen Konsums lassen sich beobachten? Worin besteht die Attraktivität eines ‚unverantwortlichen‘, frivolen, rein erlebnisorientierten Konsums? Welche spezifischen Formen des Umgangs mit ‚Konsumvergnügen‘ können unterschieden werden (z.B. antikonsumistischer Hedonismus, Subversion durch Überaffirmation)? Wie sieht die konsumkulturelle Lebenswelt insbesondere jüngerer Verbraucher/innen aus und welcher vor allem digitaler Kommunikationskanäle bedienen sie sich?
    Willkommen sind Beiträge aus allen kultur-, medien- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen, auch inter- und transdisziplinär angelegte Artikel.
    Bitte senden Sie zunächst ein aussagefähiges Abstract (maximal 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen; Titel, Autorennamen, Kontaktdaten und Keywords zählen nicht dazu) bis Montag, den 20. April 2020 als PDF-Datei an Prof. Dr. Stefan Krankenhagen (krankenh@uni-hildesheim.de) und Dr. Dirk Hohnsträter (hohnstra@uni-hildesheim.de).
    Bis zum 4. Mai 2020 erhalten Sie Nachricht über die Annahme Ihres Vorschlags. In diesem Fall werden wir Sie bitten, bis zum 19. Oktober 2020 ein 25-30.000 Zeichen umfassendes Manuskript einzureichen.

  • [CfP] „Unheimliche Freunde“, Symposion auf dem Ars Electronica Festival 2020 (10. bis 12. Sept. 2020)
    Vom »Psychopathen« zum Zweit-Ich hat das Profil eine überraschende Karriere hingelegt. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht aufgefordert werden, ein neues Profil anzulegen. Während Terrorabwehr und Rasterfahndung Abweichungen messen, um Schläfer und zukünftige Staatsfeinde aufzuspüren, wünschen sich viele nichts sehnlicher, als mit statistischer Devianz die Zahl der Hits und Likes in den sozialen Medien zu mehren. Sie wollen die Spuren der eigenen Daten kuratieren, das digitale Double als Starschnitt entwerfen. Desto unheimlicher werden sie berührt, wenn ihre Profile mit KI zu Leben erwachen. Um 1978 fand eine Metapher Eingang in die englische Androidenforschung, die der Robotiker Masahiro Mori 1970 geprägt hat: das »uncanny valley«. Werden Roboter zu menschenähnlich, verbreiten sie Furcht und Schrecken, sie fallen ins »unheimliche Tal«. 50 Jahre später bröckelt der Glaube an das »uncanny valley«. Unsere Körper und Identitäten sind durch RFID-Chips, GPS, NFC und Körpersensoren vielfältiger Art selbst zu Interfaces geworden – zu Mauszeigern und Prothesenhänden, mit denen Algorithmen unsere Profile nachzeichnen und weiterschreiben. Heute scheint das Tal, das Mori zwischen Industrieroboter und Nō-Maske aushob, nivelliert. Die Untoten sind nicht die Androiden sondern wir. 
    Das Symposion Unheimliche Freunde lädt ein, Moris »unheimliches Tal« erneut zu besuchen. Dabei soll die Aufmerksamkeit weniger auf einer Menschen- oder Maschinenähnlichkeit liegen. Denn sie setzt ein Wissen darüber voraus, auf welcher Seite Industrieroboter, Menschen oder ihre digitalen Doubles zuhause sind. Unheimlich sind nicht die Androiden, sondern die Always-on-Interfaces, die Siris und Alexas, die ungefragt und unbemerkt zu uns Kontakt aufnehmen, das Leben bis zum letzten Atemzug aufzeichnen und auswerten. Ungestüm sind die Deepfakes, die mit wenigen Stills und Soundpieces digitale Klons entwerfen, monströs die Körpersensoren und Überwachungssysteme, die uns wie Schläfer und zukünftige Terroristen behandeln. Gefragt werden soll darum nach den Modellierungen, Anpassungen und Optimierungen der physischen Interfaces, nach den Technologien, den nomadischen und fluiden Kulturtechniken, den kulturellen, religiösen, ästhetischen, psychischen oder technischen Codes der Kopplungen, die eine wechselseitige Ähnlichkeit, Bindung und Vertrautheit zwischen Menschen, digitalem Ding und Interface erst herstellen. Wie lassen sich die gegenwärtigen Formen der KI thematisieren, kritisieren und gestalten? Welche Kulturen und Architekturen der Kontrolle werden durch die neuronalen Netze entworfen? Mit welchen Begriffen, Metaphern, Erzählungen, welchen Utopien oder spekulativen Objekten wird Medien-, Kultur- oder Gesellschaftskritik in einer weitgehend immersiven Medienlandschaft möglich? Gibt es zwischen Stofftier, Maske, Leichnam und Puppe, die Mori im unheimlichen Tal ansiedelt, eine neue Theorie des digitalen Subjekts? Und angenommen Algorithmen, digitale Haustiere und Humanoide sind Subjekte wie wir – wie müssten Menschen zwischen Wiedergänger und Handprothese für Maschinen beschaffen sein, wo liegt das unheimliche Tal der Maschinen? Und was folgt für unsere Zukunft daraus? 
    Wir freuen uns auf Einreichungen aus dem interdisziplinären Fächerspektrum der Technik-, Film-, Kultur- und Medienwissenschaften, den Designwissenschaften und den Künsten. 1-2 Seiten Abstract für einen dreißigminütigen Vortrag und CV bis zum 15.4.2020 bitte an unheimliche.freunde@ufg.at senden. Fahrtkosten und Übernachtungskosten werden übernommen. 
    Die Tagung der Abteilung Medientheorien der Kunstuniversität Linz findet in Kooperation mit dem Internationalen Forschungszentrum der Kulturwissenschaften Wien und der AG Daten und Netzwerke der Gesellschaft für Medienwissenschaft statt.

  • [CfP] „Kampfbegriff ‚Aufklärung‘. Intellektuelle Strategien und transkulturelle Kontroversen“ — Interdisziplinäre Tagung an der Universität des Saarlandes vom 30. September bis 2. Oktober 2020
    ‚Aufklärung‘ ist nicht nur in der Epoche von Diderot, Hume, Kant, Leibniz, Lessing, Madame de Staël, Robertson, Voltaire, Wieland oder Wolff ein umstrittener Begriff, sondern bis heute ein zentrales Definiendum westlicher Gesellschaften. Nicht zuletzt durch das Aufkommen extremistischer Positionen (Links- und Rechtsradikalismus, religiöser Fundamentalismus) unterliegt die Deutungshoheit über den Kern und die Legitimität von Aufklärung scharfen Debatten.
    Zu diskutieren ist, ob ‚Aufklärung‘ als Forschungsgegenstand daher dezidiert im Plural gedacht werden muss: im Blick auf die Diversität von Konzepten und Praktiken. Ausgehend von der Epoche der Europäischen Aufklärung im 18. Jahrhundert will die Tagung Diskurse und Praktiken von Aufklärung in den verschiedensten Disziplinen und Feldern bis in die Gegenwart hinein untersuchen und in Relation stellen. Erwünscht sind Beiträge, in denen literarische Texte, mediale Strategien, Diskursbeiträge oder historische Ereignisse aus literaturwissenschaftlicher, theologischer, historischer, medientheoretischer und/oder kulturwissenschaftlicher Sicht auf ihre Reflexion im Kontext der Debatten um Konzepte und Praktiken von Aufklärung untersucht werden.
    Abstracts für einen 25-minütigen Vortrag (max. 1 Seite) können noch bis zum 5 April 2020 eingereicht werden; der vollständige CfP findet sich hier.

  • [CfP] „Donner. Wetter. Klima.“ Beitragsaufruf für Nachwuchswissenschaftler*innen 
    Die von Peter Felixberger und Armin Nassehi herausgegebene Politik- und Kulturzeitschrift Kursbuch ruft für die im Juni erscheinende Ausgabe mit dem Titel „Donner. Wetter. Klima.“ zur Beitragseinreichung auf. Der Call richtet sich vor allem an NachwuchswissenschaftlerInnen, die außerhalb des Peer-Review-Formats in innovativen und individuellen Textformen veröffentlichen möchten. Abstracts können noch bis 18. März 2020 eingereicht werden; der vollständige CfP findet sich online.

  • [CfP] „Small Critics. Transmediale Konzepte feuilletonistischer Schreibweisen der Gegenwart“
    Feuilletonistische Kommunikation entwirft sich denn auch, so die These des hiermit ausgeschriebenen Bandes, zunehmend als dynamische, sich fortwährend aktualisierende und transmedial angelegte Textur, die die klassische Printzeitung genauso miteinbezieht wie die verschiedenartigen Beiträge jener Zeitungen auf deren Websites und Social Media-Kanälen. Dort werden diese wiederum von mehr oder weniger professionellen Kommentatorinnen und Kommentatoren bemerkenswert weitergeschrieben. Dabei ist eine derartige Texturhaftigkeit gegenwärtiger Feuilleton-Kommunikation kein genuines Produkt von Digitalisierungsprozessen. Bereits im 20. Jahrhundert lassen sich transmediale Trends im ästhetisierten Sprechen über Kunst und Kultur identifizieren.
    Unter dem hier neu einzuführenden Begriff der ›Short Critics‹ möchte der geplante Sammelband dieses Dispositiv detailliert in den Blick nehmen und exemplarisch feuilletonistische Konzepte der Gegenwart erstmalig untersuchen.
    Abstracts (maximal 5.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) plus Beitragstitel sowie kurze biobibliographische Angaben können noch bis zum 30. April 2020 eingereicht werden; der vollständige CfP findet sich hier.

  • [CfP] „How to Do History and Philosophy of Science with Hans Blumenberg?“ — Internationale Konferenz am Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) vom 23. bis 25. Oktober 2020
    Die internationale Konferenz in Lübeck will einerseits Raum bieten, um Blumenbergs Beiträge zur Geschichte und Philosophie der Wissenschaften zu diskutieren. Andererseits soll die Frage im Zentrum stehen, welche Impulse von seiner Philosophie für die Perspektiven auf Blumenbergs Werk und die Historiographie der Wissenschaften, für die europäische Wissens- und Wissenschaftsforschung, die Science Studies und die Philosophiegeschichte ausgehen: Welches Potenzial bietet Blumenbergs Art und Weise, Wissenschaftsgeschichte und -philosophie zu betreiben, für heutige Wissenschaftshistoriker*innen? Welche methodischen und historiographischen Ansätze lassen sich im Hinblick auf aktuelle Fragen der Wissenschaftsgeschichte undWissenschaftsphilosophie aufgreifen und weiterentwickeln?
    Beitragsvorschläge können noch bis zum 29. Februar eingereicht werden; der vollständige CfP findet sich hier.
  • [CfP] „Massenhaft Briefe: Strukturen einer Kulturtechnik“ — Summerschool am Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) vom 13. bis 17. September 2020
    Keynotes: Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken (Frankfurt), Prof. Dr. Henrike Lähnemann (Oxford), Prof. Dr. Renate Stauf (Braunschweig), Dr. Erik Porath (Berlin), Dr. Christian Fieseler (Göttingen)
    Der Brief ist tot. Schon vor hundert Jahren diagnostizierte Stefan Zweig das Ende des Briefes, weil die Kunst der Beiläufigkeit verloren gehe, einen Brief „ohne die Prätension eines Geschenks“ zu schreiben. Solcherlei ephemere Kommunikation scheint heute vollständig an digitale Medien delegiert zu sein. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger und Briefe führen heute ein intensives Nachleben in Archiven und Museen. Das ist der Ausgangspunkt der Summerschool des Zentrums für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck. Im Fokus stehen Briefe als materielle Objekte, als Medienformat, als Textgattung oder als serielle Quellen – im Unterschied zum oft überinterpretierten Einzeltext. Dabei soll es um die verwendeten Beschreibstoffe und Schreibutensilien, um Formatierungen durch Papiergrößen und Umlaufzeiten gehen, aber auch um den Brief als Konvolut, um Korrespondenz-Netzwerke, Geschäftsbriefe und Kettenbriefe, um Briefe, die von verschiedenen Personen gelesen werden und nach mehreren Stationen eine neue Karriere als Museumsobjekt beginnen. Weil dieser besondere Blick auf das Medium motiviert ist von den aktuellen Umbruchprozessen, wollen wir auch die erst im Medienwandel zur Digitalisierung hervortretenden Eigenarten für eine Neubesichtigung dieser scheinbar vertrauten Gattung nutzen.
    Die fünf Arbeitstage der Summerschool sind jeweils einem Thema gewidmet: Materialität, Digitalisierung, Netzwerke, Zirkulation und Narrativität. Dabei wollen wir unter anderem diesen Fragen nachgehen:
    – Welche Rolle spielen die Art und das Format des Briefpapiers, die Handhabung von Schreibgeräten oder der Wechsel von der Handschrift zum Apparat? (Materialität)
    – Wie greift Digitalität in die Kulturtechnik Brief ein und welche neuen Einblicke erlaubt die Digitalisierung? (Digitalisierung)
    – Wie stiften Briefe Verbindlichkeit, wie stabilisieren sie Netzwerke und welche Eigenschaften lassen sie zu Konvoluten werden? (Netzwerke)
    – Welche Wege legen Briefe von der ersten Idee bis zum abgeschickten Stück zurück, welche Passagen durchlaufen sie nach dem Eintreffen beim Empfänger und welche weiteren Schichten eines Nachlebens lassen sich an ihnen sichtbar machen? (Zirkulation)
    – Welche Vorentscheidungen sind bereits gefallen, bevor ein konkreter Inhalt zu Papier gebracht wird, und wie schreiben Kontexte sowie paratextuelle Elemente am Inhalt mit? (Narrativät)
    Die Vormittage der Summerschool beginnen mit einer Keynote und anschließender Diskussion. Die zweite Hälfte des Vormittags ist thematisch den zugehörigen Projektvorstellungen von Doktorand/innen und Nachwuchswissenschaftler/innen gewidmet. Die Nachmittage finden jeweils in einem der am ZKFL beteiligten Lübecker Museen und Archive statt. Dort wollen wir gemeinsam mit den Keynote-Speaker/innen anhand konkreter Briefe und Sammlungsbestände weiter diskutieren.
    Die Summerschool wird von den Stipendiatinnen und Stipendiaten des ZKFL organisiert und richtet sich an interessierte Doktorand/innen und Nachwuchswissenschaftler/innen aller beteiligten Disziplinen. Im Rahmen der Summerschool findet außerdem die Ausstellung „a BRIEF history“ am Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) statt, an der sich in einem Gemeinschaftsprojekt die dem ZKFL zugehörigen Museen und Archive beteiligen. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 13. September, mit einer Matinée am Brahms-Institut feierlich eröffnet. Die Teilnehmer/innen der Summerschool sind dazu herzlich eingeladen.
    Wir bitten um Zusendung eines Abstracts (max. 500 Wörter) für einen Beitrag sowie eines kurzen Lebenslaufes bis zum 30. April 2020 per E-Mail an die Koordinatorin des ZKFL, Dr. Birgit Stammberger: birgit.stammberger@uni-luebeck.de.
    Aus den eingereichten Bewerbungen können maximal 12 Projekte angenommen werden. Eine Rückantwort erfolgt Ende Mai. Für jede Projektvorstellung sind insgesamt 45 Minuten vorgesehen (15 min. Präsentation + 30 min. Diskussion). Sofern keine andere Möglichkeit der Förderung besteht, kann das ZKFL Reise- und Übernachtungskosten übernehmen.
    Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL)
    Königstraße 42
    23552 Lübeck
    +49 451 3101 3431
    sekretariat@zkfl.uni-luebeck.de
  • [Tagung] „Arbeitswelten der Zukunft“, Köln, 16./17. März 2020
    Zukünftige Arbeitswelten werden fundamental anders aufgestellt sein als wir sie bisher gekannt haben. Neue Berufe, Tätigkeiten und heute noch unvorstellbare Einsatzmöglichkeiten von Technologien werden die Arbeitsverteilung und -organisation, aber auch das gesellschaftliche Gefüge tiefgreifend beeinflussen.
    In der wissenschaftlichen Fachtagung zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“ am 16./17. März 2020 möchten wir in einem fachübergreifenden Austausch mit WissenschaftlerInnen, SozialpartnerInnen und kreativen VordenkerInnen gemeinsam mögliche Konturen potentieller Zukünfte schärfen.
    Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist jedoch bis zum 30. Januar 2020 erforderlich. Bestandteile des Tagungsprogramms sind Vorträge, Workshops, Podiumsdiskussionen, eine Führung des DLR sowie gemeinsame Mittag- und Abendessen, die genügend Zeit zum fachlichen sowie informellen Austausch bieten. Eine Übersicht des Programms finden Sie unter: <arbeit2100.de/fachtagung2020>. Weitere Informationen zum Projekt „FutureWork“ auf der Projekthomepage <arbeit2100.de>.
  • [Call for Papers] Art Style | Art & Culture, #issue_6, Deadline: May 4, 2020
    Special Issue on Postmodern Age. Appearances of a Contemporary Phenomenon in Design, Fashion, Architecture, Film, and Art.
    Roland Barthes, Michel Foucault, Jean Baudrillard, Jean-François Lyotard, and Jacques Derrida, as well as Susan Sontag, Judith Butler, and many other authors, have analyzed our culture and society and its phenomena in a new way. Therefore, they have introduced a concept of postmodernism that shakes the foundations of our understanding of society and ourselves. But almost nobody –except research– knows about its meaning. So this special issue aims to present their basic ideas and discuss the phenomena, not of verbal articulations, but of non-verbal images. In this way, we are asking for contributions of extended essays on art, media, and culture regarding a postmodern perspective.
    The main task of the special issue of the Art Style Magazine is, therefore, to discuss and clarify the conditions of postmodernism and its functional and effective modalities, as well as its individual and social consequences, either individually or comparatively, using examples from various artistic media. We seek contributions that take up the challenge of demonstrating the postmodern understanding of images of artistic media and their respective individual and normative effects, as well as their possible immersive and deconstructive operations.
    The extended essay should be submitted to <editorial@artstyle.international>
    Detailed author guidelines are available here: <https://artstyle.international/submission>
  • [Tagung] Im Rahmen der Vorbereitung des Hauptkongresses der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik findet vom 16. bis 18. Januar 2020 die Tagung „Hacking the Computable. Zur ästhetischen Kritik digitaler Rationalität“ an der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Stuttgart) statt. Behandelt wird im weitesten Sinne das Verhältnis von Ästhetik und Digitalisierung. Die Vermutung liegt nahe, dass nach der digitalen Wende die ‚letzten‘ Entscheidungen über den Ort des „Menschlichen“ sowie das, was die Rolle von Ethik und Verantwortlichkeit wie gleichermaßen der kritischen Urteilskraft sein kann, auf dem Feld des Ästhetischen ausgetragen werden – ob als spezifisch ästhetische Anmutung des Technischen und Ökonomischen oder in künstlerischen Formen von Erkenntnis und Kritik. Hier geht es um Möglichkeiten einer Widerständigkeit gegenüber der vermeintlich restlosen Usurpation des Realen durch Algorithmik und Digitalisierung.
    Die Tagung versteht sich in erster Linie als Diskussionsplattform, die diese und ähnliche Fragen zu untersuchen, kritisch zu hinterfragen und – möglichst kontrovers – zu überprüfen sucht. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website sowie dem Programm.
  • [Call for Papers / Sammelband / Arbeitstagung] Sprache und Religion bieten in ihrer Verbindung ein spannendes und komplexes Forschungsobjekt mit großem noch zu ermessendem Potential. Dies zeigte sich deutlich bei drei vielseitigen Arbeitstagungen. An diese möchte nun die 4. Arbeitstagung Religionslinguistik am 25. und 26. Juni 2020 an der Universität Heidelberg anknüpfen. Um die Ergebnisse dieser vier Arbeitstagungen festzuhalten und zu erweitern, ist ein Sammelband unter dem Arbeitsthema „Artikulationen der Transzendenz“ geplant. Der Sammelband schließt an das 2017 erschienene Handbuch Sprache und Religion an und wird sowohl die Themen der Arbeitstagungen aufgreifen und vertiefen als auch das Forschungsspektrum erweitern. Der noch jungen sprachwissenschaftlichen Disziplin der Religionslinguistik bietet dieser Band Gelegenheit, Arbeiten und Projekte konkret vorzustellen, sowie mögliche Methoden und methodologische Fragen in den Blick zu nehmen. Wenn Sie zu der Arbeitstagung und/oder dem Sammelband etwas beitragen wollen, bitten wir um eine Rückmeldung per E-Mail (an maria.fritzsche@tu-berlin.de und kerstin.roth@gs.uni-heidelberg.de) mit einem Arbeitsthema bis zum 31. Januar 2020. Mehr Informationen zum möglichen Themenspektrum sowie generell zum Sammelband und zur Arbeitstagung finden Sie hier.
  • Call for Papers der Panels der kommenden 6. Jahrestagung der Kulturwissenschaftliche Gesellschaft „B/ORDERING CULTURES: Alltag, Politik, Ästhetik“ vom 08.10.-10.10.2020 an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
    • [Call for Papers / Panel / KWG-Tagung 2020] In dem auf Englisch stattfindenden Panel „Border Languaging: Everyday (Pluri)-Linguistic Practices at the Border“ soll eine linguistische Perspektive erarbeitet werden, welche sich auf das Zusammenspiel von Grenzen und Ordnungen in Verbindung mit den Cultural Studies fokussiert. Sprachen und Grenzen als Ordnungsprinzipien sowie als sozio-kulturelle Praktiken sehend ist das Ziel des Panels die ineinander verwobenen Mechanismen von ‚languaging‘ und ‚b/orders‘ herauszuarbeiten.
      Das Panel möchte außerdem besondere Betonung auf plurilinguale Repertoires involvierende Praktiken legen, welche dazu beitragen können die (westliche) Ideologie des Monolingualismus und ähnliche linguistisch-semiotische Ordnungsmechanismen infrage zu stellen. Vortragsvorschläge werden erbeten bis zum 06.12.2019. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • [Call for Papers / Panel / KWG-Tagung 2020] Die Flüchtigkeit und (In)Stabilitäten von Ordnungen und Grenz(ziehung)en in und um Europa drängen sich in den letzten Jahren ins Zentrum der Aufmerksamkeit und stellen doch keineswegs ein neues Phänomen dar. Historische, soziale, kulturelle, politische und ökonomische Entwicklungsprozesse, kognitive, emotionale und ästhetische Zuschreibungen, individuelle und soziale Deutungsmuster sowie deren Aufnahme, Ausarbeitung und (Re)Produktion im kulturellen, medialen und künstlerischen Geschehen befinden sich in stetigem Wandel.
      Das Panel „Grenzen und Ordnungen in einem flüchtigen Europa“ möchte deshalb Aspekte um flüchtige Grenzen und Ordnungen in und um Europa diskutieren und gebeten wird um entsprechende Vortragsvorschläge, die die im Call for Papers  skizzierten Aspekte adressieren und zu deren Bearbeitung beitragen. Vortragsvorschläge werden erbeten bis zum 06.12.2019. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • [Call for Papers / Panel / KWG-Tagung 2020] „B/Orders are (not) everywhere (for everyone): Zur Multivalenz von Grenzen“: Unter diesem Titel knüpft das Panel an den im B/Ordering-Ansatz angelegten Zusammenhang zwischen Grenzen und Ordnungen an und fragt nach ihren (Multi-)Valenzen. Es sollen also die Mehrwertigkeiten und Asymmetrien von Grenzen und der mit ihnen verknüpften Ordnungen in den Blick genommen werden, und zwar in einer diachronen und synchronen Perspektive: etwa changierende Wirkmächtigkeiten in der Zeit oder selektive Wirkmächtigkeiten in und durch Gegenwartsphänomene(n). Die Vorträge sollen zum einen Ansätze aufgreifen, welche die Veränderbarkeit und Gleichzeitigkeit solcher Valenzen beschreiben; zum anderen sollen sie kulturwissenschaftliche Gegenstandsbereiche der Migrations- oder Stadtforschung fokussieren.
      Die Beschäftigung mit (Multi-)Valenzen von Grenzen und Ordnungen orientiert sich an drei analytischen Zugängen, die sich auf die Felder Alltag, Politik und Ästhetik beziehen. Vortragsvorschläge werden erbeten bis zum 06.12.2019. Weitere Informationen finden Sie hier.
    • [Call for Papers / Panel / KWG-Tagung 2020] Das Panel „Bordermatter. Die Materialität von Grenzen“ thematisiert die Materialität von (territorialen) Grenzen und rückt dabei das Augenmerk auf die physischen und objektualen Bedingungen, Ressourcen und Effekte von Grenzziehungen. Materialität, verstanden als Dinglichkeit und Artefaktgebundenheit kultureller Wirklichkeit, markiert den Beobachtungsstandort, von dem aus im Panel Grenzziehungen analysiert werden. Materialitäten sind dabei nicht als objektive Gegebenheiten, sondern als soziokulturelle Dinge und Artefakte zu perspektiveren.
      Das Panel lädt ein, die vielfältigen Konfigurationen materieller Grenzziehungen in den Blick zu nehmen. Interessent*innen für einen Vortrag sind eingeladen, ein Abstract von ca. einer A4-Seite (etwa 2.500 Zeichen) bis zum 06.12.2019 an hannes.kraemer@uni-due.de zu senden. Pro Vortrag sind ca. 20 min. und eine anschließende 10 bis 15-minütige Diskussion vorgesehen. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • [Tagung] Die internationale Tagung «Wissen und Ganzheit: Das 18. Jahrhundert und sein Nachleben», welche vom 30.10. bis 01.11.2019 an der Universität Zürich stattfindet, beschäftigt sich mit jenen Narrativen, die dem 18. Jahrhundert die (politisch katastrophalen) Folgen einer Ausdifferenzierung der Wissenssphären zuschreiben, die bis heute in Natur› und Kultur› sowie in Natur- und Geisteswissenschaften trennt. Der Resistenz der Trennungsgeschichte› zum Trotz aber arbeitet sich bereits das 18. Jahrhundert in unterschiedlichen wissensgeschichtlichen Formationen kritisch und produktiv an der Descartes bis heute immer wieder zugeschriebenen Trennung in res extensa und res cogitans ab und entwickelt Konzepte von ‹Ganzheit›, die Natur-und Kulturbegriffe zu konstellieren suchen: etwa in den psychophysischen Konzepten der verschiedenen ‹ästhetischen Materialismen› oder (literarischen) Anthropologien, im Zusammenschluss der Künste mit der Physiologie und der Medizin u.v.m. Die geplante Tagung fragt aus verschiedenen disziplinären Perspektiven nach einem solchen Wissen von Ganzheit. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • [Call for Papers / Panel] Gerne kündigen wir ein Call for Papers für ein Panel der Sektionen Bild und Kulturwissenschaft an, welches auf dem 16. internationalen Kongress „Transformationen – Zeichen und ihre Objekte im Wandel“ der Deutschen Gesellschaft für Semiotik, 22.-26. September 2020, Technische Universität Chemnitz, stattfinden wird. Unter dem Titel „Bilder als Agenten kultureller Transformationsprozesse – Images as Agents of Cultural Transformation Processes“ setzt sich das interdisziplinäre Panel zum Ziel, in Anknüpfung an die Tradition der Warburger Kulturwissenschaftlichen Bibliothek die komplexen und dynamischen Zusammenhänge zwischen Bildern und Kulturen weiter auszudifferenzieren. Einsendefrist für Abstracts (max. 300 Wörter) ist der 01.12.2019. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
  • [Call for Papers / Tagung] Wir möchten gerne auf den Call for Papers für die am 06. und 07. Februar 2020 an der Universität Wien stattfindende Tagung ‚Auto/Biography and Reputation Politics‘ hinweisen. Organisiert wird diese gemeinsam vom Character Assassination and Reputation Politics (CARP) Research Laboratory (George Mason University, Virginia) und dem Department of English and American Studies, Universität Wien. Diskutiert werden sollen die möglichen Synergien, die sich aus interdisziplinären Kollaborationen zwischen Auto/Biography Studies und Reputation Politics Studies ergeben können. Besonders die sich wandelnden Formen, Medien und Praktiken, in welchen ‚life writing‘, Auto/Biographie und Reputation ausgehandelt werden, sollen hier im Mittelpunkt stehen. Die Tagung wird in englischer Sprache stattfinden. Weitere Informationen zu theoretischen und methodologischen Hitnergründen, möglichen Fragestellungen und organisatorischen Details können Sie dem Call for Papers entnehmen. Die Einreichungsfrist für Vorschläge (maximal 600 Wörter) läuft bis zum 15.10.2019.
  • [Call for Panels / Tagung] Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass sich für KWG-Mitglieder die Einreichungsfrist des Call for Panels der KWG-Tagung 2020 bis zum 10.10.2019 verlängert hat!
    Unter dem Titel B/ORDERING CULTURES: Alltag, Politik, Ästhetik nimmt die 6. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) das Wechselspiel von Grenzen und Ordnungen aus Sicht der Kulturwissenschaften in den Blick. Zu diesem auch gesellschaftspolitisch hoch aktuellen und in jüngster Zeit wieder sehr brisant diskutierten Thema laden das Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION und die KWG-Sektion „Kulturwissenschaftliche Border Studies“ in die an der Oder gelegene Grenzstadt. Vom 8.-10. Oktober 2020 wird eine Bandbreite von Grenz- und Ordnungsbegriffen zur Diskussion gestellt: sozio-symbolische, ästhetisch-materielle und politisch-territoriale Grenz- und Ordnungsvorstellungen werden genauso miteinander in Verbindung gesetzt wie Mikro- und Makroperspektiven auf diese Phänomene.
    Der Call for Panels richtet sich an Forscherinnen und Forscher der Sozial-, Politik-, Geschichts-, Sprach- und Literaturwissenschaften, die sich als Teil der Kulturwissenschaften in einem breiten Sinne verstehen. Panelvorschläge erbitten wir bis zum 10.10.2019 an kwg20@europa-uni.de in der Form einer PDF-Datei.
    Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Call for Panels sowie der offiziellen Webseite.
  • [Call for Papers] Protest und Revolte, so scheint es, transformieren nicht nur Gesellschaften, sondern sind selbst Objekt von Transformationsprozessen. Die 200. Ausgabe des Kursbuchs kehrt deshalb kurzfristig wieder zu seinen Wurzeln zurück. Wie werden Protest und Revolte heute legitimiert? Gibt es ein Früher im Heute? Wo ist der jakobinische Tugendterror noch zu finden? Gegen was kann man überhaupt noch sein? Welche Begründungsszenarien von Revolte und Protest gelten heute noch? Und wie sehen die Revolutionen unserer Zeit aus?
    Der Call for Papers richtet sich dezidiert an Studierende mit erstem Studienabschluss, Doktorand/innen und jüngere Promovierte unterschiedlicher Fachdisziplinen. Einseitige Abstracts können zusammen mit einer Kurzbiographie (max. 100 Wörter) bis zum 25. August 2019 als PDF-Dokument per E-Mail an Luise Ritter (ritter[at]kursbuch-kulturstiftung.org) eingereicht werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
  • [Call for Papers / Conference] Music and space are related in many ways. Music is embedded in the social and physical spaces where it is produced, distributed or consumed. It can be performed in locations such as music halls, clubs, or concert houses—and has the power to produce images and symbolic associations. In our second international conference of the Urban Music Studies Scholars Network, we are looking for papers that transgress the boundaries between our notions of music and space. To help better understand these structures, processes and underlying mechanisms of urban music between material and mental spaces, politics and policies, local and global influences, economic and social interests on micro and macro levels, the Urban Music Studies Scholars Network organizes the second international conference „Groove the City – Constructing and Deconstructing Urban Spaces through Music“ on 13–15 February 2020 at Leuphana University in Lüneburg, Germany. Please submit your proposal via the online registration system https://www.conftool.org/groove-thecity-2020. The deadline for the submission of the proposals is 5 September 2019. Further details can be found in the call for papers.
  • [Call for Contributions] Mit dem Sammelband „Semiotiken in den Kulturwissenschaften/Semiotics in Cultural Studies“ möchten wir eine vergleichende und transdisziplinäre Diskussion über die Verwendung von Semiotiken und deren kritische Methodologie in den Kulturwissenschaften eröffnen. Dieser Sammelband soll den ersten Schritt zu einer systematischen und kritisch-methodologischen Betrachtung der Anwendungsvielfalt von Semiotik in den Kulturwissenschaften nehmen. Abhandlungen zu einzelnen semiotischen Traditionen und Problemstellungen in den Kulturwissenschaften sollen eine Diskussionsgrundlage für den Vergleich zur Verfügung stellen. Für den zweisprachigen Sammelband nehmen wir Originalbeiträge in englischer oder deutscher Sprache entgegen. Der Sammelband wird im transcript Verlag, Bielefeld, in der neuen kulturwissenschaftlichen Reihe unter der allgemeinen Herausgeberschaft der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) erscheinen. Bitte senden Sie Beitragsvorschläge (circa 400 Wörter) auf Englisch oder Deutsch sowie eine kurze akademische Biographie bis zum 15. Oktober 2019 an die Herausgeber des Bandes. Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Contributions.
  • [Call for Papers / Tagung] Eine sich dem neuen sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlichen Paradigma des Animal Turns widmende Tagung wird vom 09. bis 10 Juli 2020 an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz, stattfinden und sich unter dem Titel „Menschen – Tiere – Kultur. Praktiken in der Interspezies-Begegnung“ unter anderem mit der marginalen Rolle der Linguistik im Bereich der Human-Animal-Studies auseinandersetzen. Ziel der Tagung ist es, Linguist/innen mit Forscher/innen aus anderen Bereichen der Culture-Animal Studies bzw. Human-Animal Studies sowie mit Akteur/innen aus der Mensch-Tier-Praxis zusammenzubringen und in einem gemeinsamen Dialog über empiriebasierte, fachspezifische Zugänge neue Perspektiven auf konkrete Bedingungen, Möglichkeiten und Ausgestaltungen von Mensch-Tier-Kommunikation und -Interaktion zu entwickeln. Dabei stehen insbesondere zwei Analyse-Ebenen im Fokus, nämlich wie Menschen und Tiere sich in wirklichen, alltäglichen Praktiken begegnen und begegneten, sowie wie solche Begegnungen diegetisch-semiotisch inszeniert werden und wurden. Die Veranstalter/innen freuen sich über Vortrags-Abstracts (max. 400 Wörter) bis zum 30.7.2019 (an: steen@uni-koblenz.de). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
  • [Ankündigung Sommerinstitut] Vom 22. bis 27. Juli wird an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen das Summer Institute der Association for Cultural Studies unter dem Titel „The Long Revolution and the Future of Publics“ stattfinden. Diskutiert werden sollen die Möglichkeiten und Herausforderungen, welche sich dem Begriff von Öffentlichkeiten in Angesicht der neuen Kommunikationsformen und Medientechnologien entgegenstellen. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Promovierende und Post-Docs, welche sich in dieser Woche in einer Vielzahl von Seminaren austauschen können. Zusätzlich werden Keynotes und weitere Vorträge angeboten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ankündigung sowie der Webseite des ACS Summer Institutes. Anmeldungen können bis zum 30.06. erfolgen.
  • [CfP] Die Kulturwissenschaftliche Zeitschrift lädt alle kulturwissenschaftlich Forschenden ein, bis zum 30.09.2019 einen Beitrag für die Kulturwissenschaftliche Zeitschrift 2/2019 einzureichen. Es sind Manuskripte willkommen, die aktuelle, originäre Forschungsergebnisse vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstands im jeweiligen Themengebiet präsentieren, die nicht bereits an anderer Stelle publiziert oder zur Begutachtung eingereicht worden sind. Überlappungen mit anderen Publikationen sollten geringfügig sein. Es sind Beiträge aus allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen und Strömungen willkommen.
    Weitere Informationen bezüglich der Einreichung sowie über die Kulturwissenschaftliche Zeitschrift entnehmen Sie bitte dem Call for Papers bzw. der Webseite.
  • [CfP] Das Kursbuch Kulturstiftung ruft für seine kommende Ausgabe unter dem Titel „Intelligenzen“ zu einer Auseinandersetzung mit den verschiedenen semantischen Feldern von Intelligenz auf – wie etwa . Untersucht werden soll die Vielfalt menschlicher, künstlicher, extraterrestrischer, kollektiver, politischer, sozialer, hoher, niederer, tierischer, ästhetischer Intelligenz sowie in welchem Verhältnis Wissen, Bildung, Erfahrung, Erleben, Vernunft und Ratio mit dem stehen, was wir heute Intelligenz nennen. Einseitige Abstracts können bis zum 07.06. eingereicht werden. Jungen Nachwuchswissenschaftler/innen wird in einer Rubrik die Möglichkeit geben, eigene Zugänge und Reflektionen über „Intelligenzen“ im entsprechenden Kursbuch zu veröffentlichen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
  • [CfP / Tagung] Die 14. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung findet unter dem Titel „Übersetzung, Lokalisierung, Imitation und Adaption: Aspekte der Comickomparatistik“ vom 08. – 10. November 2019 statt. Thema werden die verschiedensten komparatistischen Aspekten von Comics sein: Beziehungen und Transformationen der Kunstform, die über kulturelle, sprachliche, wirtschaftliche, rechtliche, politische und mediale Grenzen reichen. Abstracts von etwa 500 Wörtern können bis zum 05. Mai 2019 eingereicht werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers [Englisch] [Deutsch].
  • [CfP / Workshop] Das Summer Institute Cologne [sic!] lädt ein sich vom 26.08. bis 06.09.2019 mit dem Themenfeld „Imprints – Media – History“ zu beschäftigen. Das internationale Programm bietet jährlich Seminare auf Graduiertem-Niveau zu Themen der Kulturgeschichte sowie Vorträge, Poster-Präsentationen, akademische Workshops und Exkursionen. In diesem Jahr wird es vor allem Seminare zur Historiographie und Theorie von Kunst und Kultur geben. Alle Informationen zum diesjährigen Programm finden Sie hier. Die Anmeldefrist ist der 22.03.2019. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier. Den Call for Papers können Sie hier herunterladen.
  • [CfP / Workshop] Das Institut für Kulturanalyse, Abteilung Visuelle Kultur, veranstaltet in Kooperation mit der International Sociological Association am 27. und 28. Juni 2019 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Österreich, einen Workshop zum Themenfeld Visual Research unter dem Titel „Images as Agents in Digital Public Spheres“. Der Workshop wird sich auf visuelle Praktiken in der digitalen öffentlichen Sphäre konzentrieren sowie auf die Methoden, welche geeignet sind, im digitalen Zeitalter eine Brücke zwischen den Ansätzen der soziologischen Forschung und der Visual Research zu schlagen. Um sich zu bewerben senden Interessierte bitte bis zum  19.04.2019 ein Abstract (in Englisch, maximal 400 Wörter) und einen kurzen Lebenfslauf (maximal 200 Wörter) an visualworkshopisa19@gmail.com. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • [CfP] Medienlinguistische Forschung findet mittlerweile in einer empirischen und theoretischen Breite statt, der eine Zusammenführung, Bündelung und Gegenüberstellung fruchtbare Impulse bringen kann. Das Journal für Medienlinguistik möchte dafür die geeigneten Bedingungen bieten und dazu einladen unter dem Titel „Dimensionen des Faktors M“ (wie Medien bzw. Medialität), mit einem offenen Begutachtungsverfahren (Open Peer Review) und einer offenen Publikationspolitik (Diamond Open Access) sowohl die  klassischen, medienlinguistischen Gegenstände wie auch neuere Perspektiven zu adressieren. Hier spielen Aspekte wie alte und neue Medien, Medialität, Zeichen, Kultur, Sprachstrukturen, Multimodalität, Interaktion sowie Methodologie und Methoden eine wichtige Rolle. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
  • [CfP] Die Politik- und Kulturzeitschrift „Kursbuch“ ruft für die im Juni erscheinende Ausgabe mit dem Titel „Neue Heimat“ zur Beitragseinreichung auf. Der Call richtet sich vor allem an NachwuchswissenschaftlerInnen, die außerhalb des Peer-Review-Formats in innovativen und individuellen Textformen veröffentlichen möchten. Mehr Informationen können Sie dem Call for Papers entnehmen, mehr Informationen zum Kursbuch finden Sie auf kursbuch.online. Einseitige Abstracs können bis zum 24.02.2019 als PDF-Dokument per E-Mail eingereicht werden.
  • Für die nächste vom 3. bis 9. Oktober 2019 in Portland, Oregon stattfindende German Studies Association Conference ist eine Panel-Serie zu „Wissenschaftsdiskursen in der deutschen Medienöffentlichkeit zur Zeit des Kalten Krieges“ geplant. Dem Call for Papers können Sie weitere Informationen zu Themen und angedachters Interdisziplinarität der Panels entnehmen. Abstracts (200 Wörter, mit kurzer Bibliographie) dürfen bis zum 01.02.2019 bei Dr. Mariana Ivanova (Miami University, ivanovmz@miamioh.edu) und Dr. Juliane Scholz (Max Planck Institute for the History of Science, Berlin jscholz@mpiwg-berlin.mpg.de) eingereicht werden.
  • Der Forschungsschwerpunkt SoCuM (Research Center of Social and Cultural Studies Mainz) veröffentlicht einen Call for Papers für das am 19./20. September 2019 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz stattfindende 4. Symposium zum Thema „Jenseits des Menschen? Posthumane Perspektiven auf Natur/Kultur“. Keynote-Speaker sind Prof. Matthias Groß (Department of Urban and Environmental Sociology, Helmholtz Centre for Environmental Research – UFZ) und im Rahmen der Georg Forster Lecture 2019 Prof. Timothy Ingold (University of Aberdeen).
    Folgende Fragen sollen dabei im Mittelpunkt stehen: Wie transformieren posthumane Perspektiven sozial- und kulturwissenschaftliche Verständnisse von Natur/Kultur? Welche alternativen Konzepte jenseits von Natur/Kultur werden erkennbar? Welche Positionen weisen die jeweiligen Perspektiven den Menschen zu? Welcher Metaphorik, welchen Zuschreibungen und Deutungen, Figurationen und Konzeptionen bedienen sich posthumane respektive posthumanistische Argumentationen? Weitere Fragen und Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
    Abstracts (400 Wörter) werden bis zum 28.02.2019 in elektronischer Form (PDF) erbeten.
  • ARCHIV bisheriger Ankündigungen